In der Jugend werden die Weichen einer realistischen Einschätzung für eine Profi Karriere gestellt.

Die Eltern jedes jugendlichen Spieler haben genau den Traum, der für ihren Sohn wahr werden soll.

  • Ihr Sohn hat einen Traumjob, das Hobby ist zum Beruf gemacht worden
  • Ein bisschen Kicken und vor allem : nie mehr finanzielle Sorgen
  • Ihr Sohn wird Profispieler, der über einen sehr guten Erst-Bundesliga Verein auch Nationalspieler wird
  • Ihr Sohn steht in der Öffentlichkeit; die heute vielfältige Medienlandschaft berichtet über den Sohn der stolzen Eltern
  • Ihr Sohn verdient Millionen und kann sich alles leisten, wovon man träumt : schnelles Auto, großes Haus mit attraktiver Freundin

Aber auf diesem Weg zwischen einem E-Jugendspieler im Alter von 11 Jahren und dem ersten Lizenzvertrag in einem Profiverein liegen viele Stolpersteine und Fallen, die dazu führen können, dass das Leben des ehemaligen Talentes im Alter oberhalb der 30- Jahresschwelle mehr als schwierig werden könnte.

Auf den Jugendlichen als auch auf die Eltern prasseln viele Meinungen und Aussagen von Menschen ein, die angeblich nur das Beste für den Spieler wollen.

Zumeist aber wollen diese „Berater“ nur das Beste für sich !

Die Berater sehen in den angehenden Profi Fußballer eine Investition, mit der man kurzfristig viel Geld „verdienen“ kann. Nur wenn der Fußballer einen Vertrag unterschreibt und dann in den folgenden Jahren den Club wechselt, kann der Berater Geld verdienen. Seine Denkweise ist nur auf kurzfristigen und maximalen Gewinn (für sich) ausgerichtet. Verletzungen sowie persönliche Probleme in dem Umfeld des Spielers sind nur „störend“ und somit Themen, mit denen sich der Berater nicht auseinandersetzen möchte. Speziell nach dem Karriereende fällt das Interesse des Beraters an dem Spieler auf Null, da man nun mit ihm kein Geld mehr verdienen kann.

Der Ex-Profi wird mit dem harten Übergang von der Fußballwelt in die Welt des „Normalos“ allein gelassen !

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